Sonntag, 4. Dezember 2011Lissabons Sonnenuntergang
Ein Sonnenuntergang wie gemalt - in Lissabon am 3. Dezember um 18.18 Uhr hinter der Brücke "25.April" über den Tejo, die nach Setubal führt.
![]() Lissabons Sonnenuntergang; auch bei Fotocommunity. Foto: cujau.de Donnerstag, 6. Oktober 2011
Alltagsweisheit #23 Geschrieben von Cujau
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19:56
Kommentare (0) Trackbacks (0) Alltagsweisheit #23Montag, 3. Oktober 2011
Alltagsweisheit #22 Geschrieben von Cujau
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21:54
Kommentare (0) Trackbacks (0) Alltagsweisheit #22"Was einer ohne Erklärung nicht versteht, versteht er auch nicht, wenn man es ihm erklärt." Haruki Murakami, Schriftsteller, in seinem Buch 1Q84 Montag, 5. September 2011
Alltagsweisheit #21 Geschrieben von Cujau
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11:07
Kommentare (0) Trackbacks (0) Alltagsweisheit #21"Es ist nicht die Aufgabe des Kunden, zu wissen, was er will." Donnerstag, 1. September 2011
Alltagsweisheit #20 Geschrieben von Cujau
in Die kleine Alltagsweisheit um
15:33
Kommentare (0) Trackbacks (0) Alltagsweisheit #20"Mit den Lehman Sisters wär' das nicht passiert." Montag, 22. August 2011Versprecher des TagesEs sind bald Wahlen in Berlin, und deshalb haben wir jetzt Wahlkampf. Da kommt es vor, dass die Politker ihren Wählern Versprechen abgeben. Möglichst - und das wäre der Idealfall - auch solche, die sie halten können. Wie viel Ehrlichkeit in den Versprechen steckt, lässt sich jedoch erst nach den Wahlen ermitteln. So funktioniert Demokratie auch in Deutschland. Kurzum: Wie ehrlich einer ist, steht erst hinterher fest. Manchmal liegen Jahre zwischen Versprechen und der Realität.
Die Gegenbewegung dazu heißt Mario Czaja und kommt von der CDU. Er liefert in erschütternder Ehrlichkeit sein Versprechen vorher ab: "Ich verspreche mich" heißt es auf seinem Wahlplakat als Direktkandidat für Kaulsdorf-Mahlsdorf für die Berliner Senatswahl im September. Pro Zeile ein Wort ICH VERSPRECHE MICH Elke Buscheuer schrieb oder schrie dereinst via Buchcover: RUF!MICH!AN! Vielleicht hätte der junge Czaja mal anrufen sollen. Einen Rat hätte er sicher für sein Wahlplakat bekommen. Vielleicht so einen: Zu viel Ehrlichkeit ist auch nicht gut, oder so ähnlich. So bleibt es vorerst der Versprecher des Wahlkampfes. Oder ist der Diplombetriebswirt einfach ein grundehrlicher Typ? Wir wollen beides hoffen, denn so viel Ehrlichkeit verdient aufrichtigen Respekt. Wer verspricht mehr: Politiker oder ihre Wahlplakate? Hier jedenfalls das grundehrliche von Mario Czaja: In der Zwischenzeit versinken wir in Gedanken darüber, dass Kommas oder Doppelpunkte mehr Macht besitzen als Politker. Das Schöne für Czaja: Man spricht über ihn. Etwa hier oder hier. Mittwoch, 6. Juli 2011
Alltagsweisheit #19 Geschrieben von Cujau
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00:01
Kommentare (0) Trackbacks (0) Alltagsweisheit #19"Im Leben gibt es meist mehr Fragen als Antworten. Es ist ein ungleicher Handel." Haruki Murakami, Schriftsteller, in seinem Buch 1Q84 Samstag, 2. Juli 2011Geisterbahnfahrt bei WillyIch gestehe: Ich war heute bei der SPD, bei den Sozialdemokraten. Seit 15 Jahren steht ihr spirituellhaftes Zentrum, das Willy-Brandt-Haus, in Berlin. Nie hat mich der Bau sonderlich interessiert. Jetzt wollte ich rein. Ein guter Grund besteht noch bis zum 10. Juli - die Ausstellung der weltbesten Pressefotos 2011 - "World Press Photo 11".
Man wird Zeitzeuge, als wäre die Welt ein Spielfilm, ein Karussell, eine Geisterbahnfahrt. Haitis Erdbeben und seine brutal-authentischen Bilder kommt darin genauso vor wie die Bandenkriege der mexikanischen Drogenkartelle, bei denen 2010 über 15 000 Menschen umkamen, also proTag zwischen 200 und 300 Menschen getötet wurden; viele einfach so, weil sie zum falschen Zeitpunkt an der falschen Stelle waren. Wie ein Mann, dessen Frau erschossen wurde, er seine Kinder retten wollte und dafür geköpft wurde. Ein Foto läuft unter der Kategorie Sport und zeigt der Torero Julio Aparicio, der vom Stier aufgespießt worden ist - durch den Mundboden und aus dem Mund wieder raus. Was ist daran Sport? Dass der Mann das hier überlebt hat. Eine Geschichte zu dem Bild gibt es hier. Und dann das Foto: Die Afghanin Bibi Aisha, deren Ohren und Nase von Taliban abgeschnitten wurden, weil sie ihren gewalttätigen Mann verlor. Es heißt unter Afghanen, wenn die Frau wegläuft, verliert man seine Nase. Als finstere Strafe wird auch der Frau, so man ihr habhaft wird, die Nase abgetrennt. Gleiches Recht für alle, finden sie Sharia-Richter. Bibi Aisha gelang nur eine kurze Flucht. Dann verlor sie ihr junges Gesicht an die Taliban. Das Will-Brandt-Haus präsentiert ein schauderhaft-faszinierendes Gruselkabinett 2010 - am richtigen Ort - bei der SPD. Samstag, 18. Juni 2011Kommentare (0) Trackbacks (0) Eine Geschichte am Ende der WeltDer bezaubernde wie bedrückende Film erzählt die Geschichte und das ungeheuerliche Ende eines Hotels auf Pionte du Raz in der Bretagne. Es ist eine tragische Geschichte um das Haus und seine Chefin Marie le Coz. 47 Jahre lang leitete sie auf dem westlichsten Zipfel Frankreichs ihr Refugium - das "Hotel de Liroise". Das Werk "L'Hotel" in der Ästhetik des Film Noir von Macher Mark Steffen Göweke lässt uns daran teilhaben. Zwölf Minuten. Ein besonderer Kurzfilm, uraufgeführt am 3. Mai 1997 in Potsdam und hernach auf zahlreichen Festivals gelaufen; zuletzt im Oktober 2010 in St. Petersburg.
L'Hôtel from Mark-Steffen Göwecke on Vimeo. Zwölf Zimmer hatte die Herberge, alles einfach, alles liebevoll, Kaffee gab's ab 7 Uhr bei Madame Le Coz. Seit 1950. Bis im Februar 1997 die Bagger kamen und innerhalb von einer halben Stunde alles abgerissen haben. Der französische Staat, die Pariser Regierung wollte es so; sie wollte einen naturbelassenen Felsen am Pionte du Raz, ohne niedergetrampelte Heidekräuter - niedergetrampelt von den Bewohnern der zwölf Zimmer. Ein Abriss im Namen des Naturschutzes, so die Deklaration. Der Abriss einer jahrzehnte dauernden Lebensleistung. 47 Jahre in 30 Minuten. Manche Gäste, so erzählt Madame in dem Streifen, kamen alle zwei Monate und blieben für eine Woche. Um die Heide niederzutrampeln? Eher um den Ausblick zu genießen. Regisseur Göwecke lässt die alte Dame reden; auf Deutsch, ihr Französisch, sagt sie in dem Film, sei nicht so gut. Madame wurde in dem Dorf vor der Felsenspitze von Pionte du Raz geboren; in Lescoff. Ein Dorf, das es nicht mal bis Wikipedia schaffte. Madame spricht bretonisch - eine Sprache mit hohem keltischen Einfluss und Einschlag; ganz unfranzösisch demnach. Wurde deshalb ihr Hotel entsorgt? Es ist recht befremdlich anzusehen, dass ein Hotel verschwinden muss, das über 47 Jahre dort stand und dann einem Gesetz weichen muss. Also keinen Bestandsschutz hatte. Weil Madame keine Lobby hatte? Diese Frage bleibt ungeklärt. Fakt ist: In unserem Reiseführer aus dem Michael Müller Verlag der Edition 2010 wird das Hotel noch in zauberhafter Idylle-Art abgebildet. Komisch, dass der Autor Markus X. Schmid vergaß zu erwähnen, dass der Bau gar nicht mehr auf dem Felsen steht. Weggepustet von der französischen Naturschutz-Bürokratie. "Idylle an der Pointe du Raz" ist das Foto zwischen den Seiten 408 und 409 des Reiseführers "Bretagne" dazu untertitelt. Über die Idylle ist allenthalben längst Gras gewachsen; seit 14 Jahren. Mehr haben wir jedenfalls nicht gefunden. Göwecke hat eine bittere Geschichte erzählt; und dabei musste Madame Le Coz so viel lachen während der Aufnahmen, bei denen sie wusste, das Schicksal ihres Hotels ist besiegelt. Am Ende, im Februar 1997, wird sie bitterlich geweint haben. Nach dem Abriss lebte sie wieder in einem Haus in ihrem Geburtsdorf Lescoff. Wo das ganze spielt? Genau hier: und irgendwo nicht weit von hier am Point du Raz: Mittwoch, 15. Juni 2011
Mond total finster - voll Mond war ... Geschrieben von Cujau
in Reise-Tipps um
21:36
Kommentare (0) Trackbacks (0) Mond total finster - voll Mond war gestern!Heute ist Mondfinsternis, total soll sie sein. Dabei ist heute Vollmond. Also total hell. Finster sollte der Mond für uns sein, wenn sich die Erde zwischen Sonne und unserem Trabanten so geschickt dazwischenschiebt, dass der Kernschatten unseres Planten genau den Mond verdeckt.
Soweit mal die Theorie. Und nun die Praxis. Zu der erfordert es freie Sicht auf den bedeckten Mond. Nur, wer hat die schon, wenn draußen die Wolken dem Schauspiel ein jähes Ende verweigern, weil sie gar keinen Anfang erlauben? Zudem: Wo genau lässt sich die Finsternis denn nun sehen? Es hieß, in Berlin müsse man sie total sehen können. Finsternis total sehen können, was für eine Absurdität! Eine logische Anomalie. Deshalb habe ich gestern schon mal Mondbilder geschossen. Und das auch nicht in Berlin, sondern hier: Also, voll Mond war gestern zwischen Paimpol und Lézardrieux in der Bretagne; heute war Vollmond und total finster. Zwei der gestrigen schönsten Mondbilder sind dann die folgenden hier geworden, finde ich: und hier dann noch so: Interessant für Fotofreunde ist ja immer, welche Technik da eingesetzt worden ist. Hier die Auflösung: Canon 20D, Baujahr 2004, Objektiv 70-300 mm, USM, IS, 4,5-5,6. |
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